Was tun, wenn ein lieber Mensch stirbt?

Wenn ein Mensch in den eigenen vier Wänden stirbt, muss sofort ein Arzt (Haus- oder Notarzt) verständigt werden, damit er einen Leichenschauschein ausstellt.

Die Hinterbliebenen können nun selbst zu bestimmen, wie es weiter geht, denn es ist gesetzlich erlaubt, den Toten bis zu 36 Stunden in der eigenen Umgebung zu behalten um dort in aller Ruhe und in vertrauter Umgebung Abschied zu nehmen.

Tritt der Tod in einem Alten- oder Pflegeheim oder in einem Krankenhaus ein, kümmert sich die jeweilige Station oder Verwaltung um die Benachrichtigung des Arztes und die Todesbescheinigung.

Wir empfehlen Ihnen im Trauerfall so bald wie möglich telefonisch mit uns Kontakt aufzunehmen. Oft kann schon hier kurz besprochen werden, welche Dokumente Sie zur Hand haben sollten, wie wir Ihnen unnötige Wege ersparen können und wie es weiter geht.

Bei einem anschließenden Treffen bei Ihnen zu Hause oder bei uns im Bestattungsinstitut, besprechen wir dann in aller Ruhe die weiteren Schritte, suchen einen Sarg oder eine Urne aus und planen den weiteren Ablauf.

Eine Erdbestattung oder eine Trauerfeier zur Einäscherung muss in Hessen bis zu 96 Stunden nach Eintritt des Todes stattfinden. Allerdings sind dabei nicht die Tage eingerechnet, an denen der Friedhof nicht dienstbereit ist.

Auch das sollte man wissen: Das Bestattungsinstitut ist frei wählbar, egal unter welchen Umständen und wo auch immer der Tod eingetreten ist.

Dokumente

Bei einem Trauerfall müssen viele Fragen kurzfristig geklärt werden und folgende Dokumente zur Hand sein.

Dazu Unterlagen von:

Tipp: Diese Dokumente sind am Besten mit Hilfestellungen und Telefonnummern bei den Familienurkunden aufgehoben!